Die Mitglieder der DEFI-Liga e.V. stimmen über einen Antrag durch Handaufheben ab.Bei Abstimmungen sind sich die Mitglieder der Defi-Liga in den meisten Fällen einig. Foto: © I. Kamelle-Niesmann

Zur Jahresversammlung kamen rund 40 der insgesamt 192 Mitglieder der HERZ IN TAKT DEFI-LIGA e.V. im größten Raum der Akademie Franz Hitze Haus zusammen. Die Stimmung war gelöst, alle freuten sich auf die erste Tagung nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause. Diese machte auch Helmut Kühlert in seinem Jahresbericht zum Thema: Hinter der Defi-Liga lag erneut ein Jahr, in dem viele Veranstaltungen geplant und viele wieder verworfen werden mussten. Immerhin konnten die Gesprächskreise in der zweiten Jahreshälfte wieder in Präsenz stattfinden. Zunächst als Interimslösung gedacht, sind die Online-Gesprächskreise mittlerweile ein hilfreiches Zusatzangebot zu den Präsenztreffen und finden auch künftig vier Mal pro Jahr statt.

Auf der jährlichen Klausurtagung im September besprach der Vorstand alle wichtigen Themen, Planungen und Projekte für das kommende Jahr. Die Anträge auf Bezuschussung bei den Krankenkassen erfordern zwar einen immer größeren Aufwand, sind aber nach wie vor ein wichtiger Baustein für die Selbsthilfearbeit.

15 der insgesamt 22 ehrenamtlich tätigen Telefon-Coaches trafen sich im Oktober in der Akademie Franz Hitze Haus zu einer internen Schulung. Ihre Beobachtung ist, dass die Anrufe während der Pandemie stark zugenommen haben.

Die Finanzen des Vereins sind stabil und die Bücher ordentlich geführt, wie die bei der letztjährigen Mitgliederversammlung gewählten Rechnungsprüfer dem Vorstand bestätigten. Auch das Finanzamt prüft die Unterlagen der Defi-Liga regelmäßig und hat aktuell Fragen zur Vereinssatzung: Im Verlauf der Mitgliederversammlung stimmten die Mitglieder daher einer Satzungsänderung zu. Zu den Vorstandswahlen und dem Zuwachs im medizinischen Beirat der Defi-Liga existiert auf der Homepage ein eigener Artikel mit dem Titel „Neues aus Vorstand und Beirat der Defi-Liga“.

Im Namen des Vorstands bedankte sich Helmut Kühlert ausdrücklich bei der Akademie Franz Hitze Haus und der Uniklinik für die gute und faire Zusammenarbeit. Die Krankenkassen hatten die Selbsthilfearbeit 2021 finanziell gefördert. Die IKK Nordrhein-Westfalen, die Siverdes-Stiftung Münster sowie die Franz Bröcker-Stiftung Münster gewährten zudem weitere projektbezogene Mittel.

v.l.n.r.: Helmut Kühlert, Angelika Däne und Thorsten SchippmannAngelika Däne mit dem scheidenden stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Kühlert (li.) und seinem Nachfolger Thorsten Schippmann. Foto: © I. Kamelle-NiesmannSchließlich dankte Helmut Kühlert allen Mitgliedern, Beiratsmitgliedern, Medizinern, Expertinnen, Helfern, Unterstützerinnen, Freunden und Freundinnen, Spenderinnen und Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Organisation und Verwaltung einer Selbsthilfegruppe dieser Größe und Struktur nicht zu leisten ist. Persönlich dankte er zu seinem Abschied als stellvertretender Vorsitzender der HERZ IN TAKT DEFI-LIGA e.V. allen Vorstandsmitgliedern für das kollegiale Miteinander.

Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei Helmut Kühlert für seine langjährige Vorstandstätigkeit und den Einsatz für die Angehörigen.