Pressemitteilung des Universitätsklinikum Münster vom 11.04.2020
In den besonderen Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie ergreifen die kardiologischen Einrichtungen des UKM besondere Maßnahmen.

Aus Sorge vor einer COVID-19 Erkrankung suchen derzeit trotz erheblicher Herzprobleme nur wenige Patienten Hausärzte, Kardiologen oder auch Krankenhäuser auf. So werden landesweit deutlich weniger Herzinfarkte und andere Herzkreislauferkrankungen berichtet.

Die kardiovaskuläre Versorgung schwerkranker Patienten am UKM bleibt aber sichergestellt. Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern vor einer möglichen Infektion setzt die Kardiologie am UKM bei Herzkatheter Untersuchungen unter anderem eine Bleiglaskabine ein. „Notfälle und dringende Erkrankungen werden selbstverständlich behandelt“, sagt Prof. Lars Eckardt, Direktor der Klinik für Kardiologie II – Rhythmologie.  Auch wenn alle elektiven ambulanten Vorstellungen und stationären Aufnahmen aktuell abgesagt werden, werden dringende oder notfallmäßige kardiologische Untersuchungen und auch dringende Ablationsbehandlungen von Herzrhythmusstörungen sowie Operationen fortgeführt. Falls bei einem Patienten eine Herzkatheter Untersuchung erforderlich ist, werden seitens der Mitarbeiter alle erdenklichen Maßnahmen getroffen, um den Patienten und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.

Dies umfasst neben Schutzmaßnahmen wie z.B. der Untersucherkabine auch eine strenge Besucherregelung am UKM.

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