Für ein lebenswertes Defi-Leben: Hausherrin Maria Kröger (li.) eröffnete die Tagung, die Vorsitzende der Defi-Liga, Angelika Däne, ermunterte die Gäste in ihrer anschließenden Begrüßungsrede zu einem regen Austausch mit den Referenten und Firmenvertretern sowie untereinander. Fotos: © Ilona Kamelle-NiesmannFür ein lebenswertes Defi-Leben: Hausherrin Maria Kröger (li.) eröffnete die Tagung, die Vorsitzende der Defi-Liga, Angelika Däne, ermunterte die Gäste in ihrer anschließenden Begrüßungsrede zu einem regen Austausch mit den Referenten und Firmenvertretern sowie untereinander. Fotos: © Ilona Kamelle-NiesmannAls „Hausherrin“ der Akademie Franz Hitze Haus richtet Maria Kröger traditionell die ersten Worte an die rund 120 Tagungsbesucher und Referenten und vor allem an die Mitwirkenden, die die 24. Tagung der Defi-Liga vorbereitet hatten. Sie erwarte erneut zwei thematisch vielfältige Tage und wünschte allen Teilnehmer_innen einen guten fachlichen und persönlichen Austausch – ein Charakteristikum, für das die Tagung seit langem bekannt ist. Sodann übergab sie den Staffelstab an die Vorsitzende der Defi-Liga, Angelika Däne, die die Gäste mit einer sehr persönlichen Rede begrüßte.

„Warum gerade ich?“ „Rettet er mich wirklich?“ Diese Fragen, sagte Angelika Däne zum Auftakt der diesjährigen Akademietagung, habe sie sich früher häufig gestellt. Und so sprach die Vorsitzende der Defi-Liga in ihrer Eröffnungsrede ganz offen über jene innere Stimme, die wohl alle Defi-Patienten kennt. Sie taucht immer mal wieder auf und manchmal nervt sie sogar mehr als der Defi selbst.

Auf die Fragen dieser Stimme, so Angelika Däne, habe sie unter anderem bei der Jahrestagung der Defi-Liga Antworten gefunden. „Hier treffe ich Menschen, die mich verstehen“ antwortet sie ihr deshalb heute, wenn sie mal wieder fragt, warum ihr die Tagung der Defi-Liga so wichtig sei. Und sie hat weitere Antworten: „Hier bekomme ich Infos, die ich begreife“, zum Beispiel oder: „Hier bekomme ich Zuwendung, die mir Sicherheit gibt.“ Vor allem aber habe sie bei der Defi-Liga „Zuversicht gewonnen und begriffen, dass man das Leben nicht rückwärts leben kann.“ Den zentralen Wunsch, den sie den Gästen auch im Namen ihrer Mitstreitenden mit auf den Weg gab, formulierte sie deshalb so: „Wir von der Defi Liga wollen, dass Sie an diesem Wochenende neue Zuversicht gewinnen.“

Sich als Betroffene verstanden fühlen

Wegzaubern, das weiß auch Angelika Däne, könne man den Defi nicht. „Alle, die sich im Rahmen der Tagung engagieren, wollen aber dafür sorgen, dass Patienten sich als Betroffene verstanden fühlen und dass auch Angehörige Antworten finden. Und wir wollen Ihnen dabei helfen, zu erfahren, dass das Leben mit einem Defi sich zwar ändert, aber lebenswert bleibt.“ Allen Akteuren sei es im wahrsten Sinn des Wortes eine Herzensangelegenheit, Patienten und ihre Angehörige dabei zu unterstützen, ihr Leben wieder vorwärts zu leben – egal, was in der Vergangenheit geschehen sei.

Dank an die treuen Kooperationspartner

Bevor Angelika Däne allen einen guten Tagungsverlauf wünschte, bedankte sie sich im Namen des Vorstands und des Wissenschaftlichen Beirats der Defi-Liga ausdrücklich bei Maria Kröger und ihrem Team von der Akademie Franz Hitze Haus, beim Universitätsklinikum Münster (UKM) sowie bei allen Referenten und den beteiligten Firmen für die teils langjährige Kooperation und das große persönliche Engagement.

 

Fotos von der Eröffnungsrede und der Anreise der Teilnehmenden:

 

Text: Birgit Schlepütz
Fotos: Ilona Kamelle-Niesmann