Die BetreuerInnen des Defi-Infostandes"Oh, da sind Sie ja!, ich habe gehofft, Sie hier zu finden, hab ich es doch im Internet gelesen, ich hab doch einige Fragen..."
"Wie schön, Sie hier anzutreffen, habe gelesen, dass auch Sie hier einen Stand haben, ich wollte mich doch mal kundig machen und informieren, denn..."

So oder so ähnlich wurden wir an unserem Stand unserer Selbsthilfe-Gruppe, der Defi-Liga  u. a. begrüßt. Andere Besucher kamen nicht so gezielt auf uns zu, eher zurückhaltend, etwas zögerlich und nach ein oder zwei ausgetauschten Sätzen dann doch interessiert und mutiger werdend immer mehr und genauer zu fragen  - vielfach ergab es sich, dass sie auch Betroffene sind, Betroffene mit den verschiedensten Herzerkrankungen, Betroffene als Träger eines Defibrillators, und doch auch hierzu noch mit manchen Fragen.

Diese wurden gerne und aufgrund unserer eigenen Erfahrungen, unseres regen Austausches untereinander in unserer Gruppe und durch unser gewachsenes Wissen, durch all die hilfreichen Vorträge der Referenten in unserer Selbsthilfe-Gruppe, beantwortet. Zeitweise waren wir zu viert als Betroffene mit interessierten Besuchern im Gespräch. Sie waren z. T. froh, schon lang vorhandene Fragen mal zu stellen und los zu werden  und von Menschen in gleicher Situation beantwortet zu bekommen.

Viele Fragen betrafen die Situation eines "Schocks" durch den Defibrillator oder "Warum wird mir gesagt, der Defibrillator ist Ihr Lebensretter",  "Warum und was passiert, wenn ein Schock ausgelöst wird, wie merke ich es?" oder die Frage:"„Kennen Sie sich hier aus zum Thema Herz-Sportgruppen?"

Die zur Anschauung ausliegenden Herzschrittmacher und Defibrillatoren waren ebenso für einige interessant, mit der Äußerung:  "Oh, so groß sind sie?"  oder "So klein sind sie?"  Der ein oder andere hat sich Prospektmaterial mitgenommen ohne mündliche Informationen oder ein Gespräch zu wollen. So konnte jeder und jede das "mitnehmen", was sie für sich "brauchten" - und so hoffen wir, dass für die, die an unseren Stand gekommen, wir ausreichend und ihrem Wunsch entsprechend weiter helfen konnten  - wir selbst waren jedenfalls zufrieden in unserer Wahrnehmung der Kontakte und den vielen Gesprächen, die sich mit so manchem Besucher ergeben haben.

Glücklich und sehr zufrieden waren wir natürlich auch, dass es für diesen Tag so ein gutes und "passendes" Wetter war  -  dem Himmel sei Dank!

Neben unserem 'Dank an den Himmel' für das gute und "passende" Wetter an diesem Tag, gilt aber ein großer und herzlicher Dank auch manchen Menschen hier auf Erden  :-), so denen, die in diesem Jahr und all den vergangenen Jahren schon diesen Tag der Selbsthilfe überhaupt ermöglichen, in dem sie ihn organisieren und unterstützen:

wie die Kommunale Stiftung Siverdes
und die Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster!

Hier ein paar Eindrücke vom Tag: