Unterstützer der Defi-Liga, Ärzte und Presseleute waren zur Eröffnung gekommenUnterstützer der Defi-Liga, Ärzte und Presseleute waren zur Eröffnung gekommen.
Foto: © Lena Gilhaus
Jährlich werden am UKM fast 300 Defibrillatoren unterschiedlicher Bauweise implantiert. Diese müssen regelmäßig abgefragt werden. Das geschieht in der Defi-Ambulanz. Früher war die Ambulanz der UKM aber kein Ort, in dem sich die Patienten wohlfühlten, sagt die erste Vorsitzende der HERZ IN TAKT Defi-Liga Münster Angelika Däne. Nur durch einen Vorhang waren die Patienten bei der Untersuchung vom Personal und anderen Patienten abgetrennt. Intimssphäre? Fehlanzeige. Auch war die Gestaltung der Räumlichkeiten karg, nicht besonders einladend und das Mobiliar nicht patientengerecht.

Deshalb haben Angelika Däne und ihre Mitstreiter jahrelang Druck gemacht und vom UKM neue Räumlichkeiten für die Defi-Patienten gefordert. Am 7. März 2013 trugen die Bemühungen endlich Früchte. Passend zum 20-jährigen Bestehen der Defi-Liga wurden die neuen Räumlichkeiten der Defibrillator/Schrittmacher-Ambulanz im UKM eingeweiht.

„Alles ist jetzt viel freundlicher gestaltet. Es gibt einen schönen Anmeldebereich. Die Untersuchungsräume sind gut abgetrennt, so dass die nötige Privatsphäre gegeben ist und man sich als Patient gut aufgehoben fühlt.“, freut sich Angelika Däne. Sie hat selbst jahrelang einen Defi getragen.

 

Dr. Samol
Dr. Samol an der Anmeldung. Foto: © Lena Gilhaus.

Als Dank für den Einsatz verewigte der Leiter der Rhythmologie am UKM Prof. Lars Eckardt die Defi-Liga in der Ambulanz –  mit dem Logo der Selbsthilfegruppe.

Prof-Eckardt-Logo
Prof Eckardt bringt das Logo der Defi-Liga an.
Foto: © Lena Gilhaus