Der Vorstand bedankt sich recht herzlich bei Frau Dr. med. Stefanie Reiermann, Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie der UKM. Sie hat sich an einem Freitagabend für uns Zeit genommen.

Angelika Däne bedankt sich bei  Frau Dr. Stefanie ReiermannAngelika Däne bedankt sich bei Frau Dr. Stefanie Reiermann

Winfried Koße bedankt sich bei Frau Dr. Stefanie ReiermannWinfried Koße bedankt sich bei Frau Dr. Stefanie Reiermann

Folgende Informationen Ihres Vortrags möchten wir hier für Sie festhalten:

Kardiorenales Syndrom:

Eine Herzinsuffizienz kann zum Nierenversagen führen - eine Niereninsuffizienz kann zur Herzinsuffizienz führen

Anzeichen eines kardiorenalen Syndroms bei Patienten mit bestehender Herzerkrankung:

  • schäumender Urin (Eiweißverlust)
  • eine nicht durch Blutverlust oder Eisenmangel hervorgerufene Blutarmut (Anämie)
  • Gewichtsschwankungen

Anzeichen eines kardiorenalen Syndroms bei Patienten mit vorbestehender Nierenerkrankung:

  • Luftnot/Schwäche bei einfacher körperlicher Betätigung (etwa Treppensteigen)
  • dicke Beine am Abend
  • Gewichtsschwankungen
  • Bluthochdruck

Bitte suchen Sie bei solchen Anzeichen Ihren Kardiologen und einen Nephrologen auf!

In vielen Fällen ist das kardiorenale Syndrom gut therapierbar, so dass es für Betroffene nicht zu einer lebensbedrohlichen Situation kommt.
Wichtig ist nur, die Anzeichen früh zu erkennen und richtig einzuschätzen!

Therapie:

  • Ziel: Stabilisierung von Herz und Nieren
  • Medikamente
  • Ernährungstherapie
  • Dialyse