Ein Dankeschön aus Luftballons: Auch die telefonischen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner dankten Hans-Dieter Tenbuß auf originelle Weise für die Spende. Foto: Ilona Kamelle-NiesmannEin Dankeschön aus Luftballons: Auch die telefonischen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner dankten Hans-Dieter Tenbuß auf originelle Weise für die Spende. Foto: © Ilona Kamelle-Niesmann

Die Franz Bröcker-Stiftung in Münster fördert seit vielen Jahren Projekte des öffentlichen Gesundheitswesens. Am 22. Oktober 2022 kam Geschäftsführer Hans-Dieter Tenbuß nach Münster, um der Defi-Liga eine Spende von 3.000 EUR zu überreichen. Für die Defi-Liga ist dies eine kräftige und wichtige Hilfe für ihre Selbsthilfearbeit – und ein tolles Zeichen der Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements. Herzlichen Dank dafür!

Defi-Liga, Angelika Däne und Thorsten Schipmann (li.), bedankten sich am 22. Oktober bei Hans-Dieter Tenbuß, dem Geschäftsführer der Fritz-Bröcker-Stiftung, für eine großzügige Spende. Foto: © Ilona Kamelle-NiesmannDefi-Liga, Angelika Däne und Thorsten Schipmann (li.), bedankten sich am 22. Oktober bei Hans-Dieter Tenbuß, dem Geschäftsführer der Fritz-Bröcker-Stiftung, für eine großzügige Spende. Foto: © Ilona Kamelle-NiesmannDie selbständige Franz-Bröcker-Stiftung in Münster unterstützt seit 1997 Projekte, die nach eigenen Angaben „unmittelbar dort eingreifen, wo Hilfe notwendig ist“. Da traf es sich bestens, dass Geschäftsführer Hans-Dieter Tenbuß nach der symbolischen Scheckübergabe ein langjähriges Sonderprojekt aus der Selbsthilfearbeit der Defi-Liga persönlich kennenlernen konnte. Denn zeitgleich trafen sich in der Akademie Franz Hitze Haus die telefonischen Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen der Defi-Liga zu ihrem jährlichen Coaching-Wochenende.

Im Rahmen dieses Wochenendes tauschen sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einmal im Jahr aus, geben einander Tipps und bilden sich weiter. Ihre Arbeit hat insbesondere seit Beginn der Pandemie stark zugenommen, wie die Vorsitzende der Defi Liga, Angelika Däne berichtete. „Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem nicht irgendwo bei einem von uns das Telefon klingelt.“ Manchmal meldeten sich frisch implantierte Menschen mit den üblichen ‚Anfängerfragen‘. Manchmal gebe es aber auch richtig schwierige Telefonate, bei denen großes Einfühlungsvermögen gefragt sei. Das Spektrum sei breit. Umso wichtiger sei es deshalb, sich untereinander auszutauschen und auch ein Stück weit zu entlasten, „denn machen wir uns nichts vor: Wir sind alle auch selbst herzkrank. Was wir geben können sind Empathie, persönliche Erfahrungen und viel Wissen rund um das Alltagsleben mit dem Defi. Wir haben ein offenes Ohr für alle Fragen, ziehen allerdings auch ganz klar unsere Grenzen: für konkrete medizinische Informationen braucht es Experten.“

Text: Birgit Schlepütz