Eine Holzherz mit der Aufschrift Danke© Gundula Vogel pixabay.comAn den nachmittäglichen Gesprächskreis des 3. September 2021 schloss sich die diesjährige Mitgliederversammlung an. Erneut musste sie in diesem Jahr unabhängig von der Tagung stattfinden. Erwartungsgemäß waren deshalb nicht so viele Gäste wie üblich anwesend. Im kommenden Jahr, so die Vorsitzende Angelika Däne bei ihren einleitenden Worten, laufe hoffentlich wieder alles in gewohnten Bahnen. Den rund 25 Mitgliedern, die gekommen waren, dankte sie umso herzlicher für ihre Teilnahme. „Im letzten Jahr saßen wir bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung zu neun Personen in einem riesigen Saal. An eine Impfung war noch nicht zu denken. Heute sind wir schon über 20 Personen; ich bin guter Dinge, dass wir mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zu unserem 30-jährigen Jubiläum in 2022 wieder zu vielen sein dürfen.“

Nach den Formalien zur Tagesordnung überließ Angelika Däne ihrem Stellvertreter Helmut Kühlert das Wort. In gewohnter Kürze berichtete er von der Arbeit der Defi-Liga in 2020. Von der Absage der Tagung nur wenige Tage, bevor sie beginnen sollte, bis zu den Online-Gesprächskreisen, über die man den regelmäßigen Kontakt zueinander anbieten konnte. Beisitzer Georg Duchna sei mit der Technik so vertraut, dass es auch künftig mehrere Online-Gesprächskreise pro Jahr geben soll. Sie seien für Patienten, die weit entfernt wohnen, eine echte Chance zur Beteilung. Passend zum Medium, wird sich der nächste Online-Gesprächskreis am 18. November 2021 mit dem Thema elektronische Patentenakte befassen. Der nächste Gesprächskreis „von Angesicht zu Angesicht“ findet am 1. Oktober in der Akademie Franz Hitze Haus statt.  

Hilfe trotz eingeschränkter Möglichkeiten

Ganz besonders bedankte Helmut Kühlert sich im Namen des gesamten Vorstands bei allen Mitgliedern für ihr Vertrauen und ihre Treue. Denn: Die Mitgliederzahlen sind 2020 trotz der eingeschränkten Möglichkeiten stabil geblieben. Dies liege vermutlich auch daran, dass der gesamte Vorstand sowie die telefonischen Ansprechpartner gerade während der Pandemie immer ein offenes Ohr bewiesen hätten. Diese freiwillige Arbeit koste aufgrund der Gesprächsinhalte mitunter viel Kraft, bleibe jedoch wichtig und entwickele sich dank der jährlichen Schulungen immer weiter.

Der Defi-Ratgeber ist erschienen

Auf der Tagung 2021 sollte dann eigentlich das lang gehegte Ratgeber-Buch für Defi-Patienten vorgestellt werden, das während der Hochphase der Pandemie entstanden war. Das Projekt hatte viele Unterstützer, allen voran die IKK classic und die Schlütersche Verlagsgesellschaft, die der Idee für dieses Buch von Anfang an vertraut haben.

Dankeschön!

Ein großes Dankeschön gebührte selbstverständlich den dauerhaften Unterstützern der Defi-Liga: Dem  UKM und der Akademie Franz Hitze Haus für die faire Kooperation bei der Durchführung von Veranstaltungen; den Medizinerinnen und Medizinern aus den Kliniken oder privaten Praxen in der Region und darüber hinaus; den Krankenkassen und Stiftungen für die Förderung der Selbsthilfearbeit; den Herstellerfirmen für ihre Bereitschaft zur Information über ihre Produkte. Und natürlich allen Helfern, Familien und Freunden.

Entlastungen

Nachdem Burkhard Koller eine Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres gegeben hatte, bestätigten ihm die Rechnungsprüfer auch formell, das er die Kasse des  Vereins einwandfrei führe. Am 10. August hatten sie sich davonüberzeugt, so dass es seitens der Mitglieder zu einer Entlastung des Schatzmeisters sowie zur Entlastung des Vorstands kam.

 

Ausblick auf 2022: 30 Jahre Defi-Liga

Alle Gedanken an einen weiteren Lockdown im Frühjahr werden derzeit bei der Defi-Liga kurz beiseite geschoben - denn aktuell laufen hier die letzten Planungen für die Tagung 2022. Es wird, so Angelika Däne, eine besondere Tagung werden, denn die Defi-Liga feiert bei dieser Gelegenheit ihr 30-jähriges Bestehen.

 

 

Text: Birgit Schlepütz