Arbeitskreise

Auch Ärzte profitieren von der Tagung: Kardiologe Dr. Gregor Kerckhoff schätzt das Tagungswochenende sehr. Foto: © Ilona Kamelle-NiesmannAuch Ärzte profitieren von der Tagung: Kardiologe Dr. Gregor Kerckhoff schätzt das Tagungswochenende sehr. Foto: © Ilona Kamelle-NiesmannDer Kardiologe Dr. Gregor Kerckhoff leitete diesmal einen offenen Arbeitskreis, bei dem seine Gäste ihre ganz persönlichen Fragen stellen konnten. Fragen, zu deren Beantwortung Kardiologen im Alltag häufig wenig Zeit bleibt. Und auch Fragen, die zwar mit der Erkrankung zusammenhängen, die sich aber eher aus dem Alltag der Patienten ergeben. Darf ich Sport machen? Darf ich Reisen?  Wie benehme ich mich am Flughafen? In einem anschließenden Gespräch ließ Dr. Kerckhoff den Arbeitskreis Revue passieren und gab für den nächsten Besuch beim Kardiologen einen hilfreichen Tipp.

Sprach über Therapieformen bei terminaler Herzschwäche: Herzchirurg Prof. Dr. Andreas Hoffmeier. Foto: © Ilona Kamelle-NiesmannSprach über Therapieformen bei terminaler Herzschwäche: Herzchirurg Prof. Dr. Andreas Hoffmeier.
Foto: © Ilona Kamelle-Niesmann
Es gibt Patienten, deren Herz so schwach pumpt, so dass ihnen nur die Transplantation eines Spenderherzens oder die Implantation eines Kunstherzens helfen kann. Beide Therapien sind schwierige chirurgische Eingriffe, die zur sogenannten Hochrisikochirurgie zählen. Professor Dr. Andreas Hoffmeier ist Leitender Oberarzt der Klinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Münster (UKM) und hat bereits zahlreiche Spenderherzen transplantiert.

Aus dieser Erfahrung heraus teilt er auch die Meinung der Deutschen Gesellschaft für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie (DGTHG), dass die Transplantation eines Spenderherzens bei einer terminalen – also ausgeprägten – Herzschwäche die beste chirurgische Therapieform ist: „Wir erreichen damit so stabile Überlebensraten, dass sie der Implantation eines Kunstherzens nach wie vor überlegen ist.“