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Die DEFI-Gruppe zu Besuch bei BIOTRONIK. Foto: © BIOTRONIKDie DEFI-Gruppe zu Besuch bei BIOTRONIK. Foto: © BIOTRONIKHome-Monitoring ist für Herz-Patienten ein zunehmend wichtiges Thema – denn die telemedizinische Versorgung bietet ihnen sowohl mehr Sicherheit als auch mehr Mobilität. Auch die Firma Biotronik bietet Home Monitoring Systeme an. Seit Ende 2014 ist nun speziell deren klinischer Nutzen wissenschaftlich nachgewiesen: denn die sog. IN-TIME-STUDIE belegte erstmals, dass sich der Gesundheitszustand von Implantat-Patienten, die an einer Herzschwäche leiden, mit Biotronik Home Monitoring deutlich verbessern kann.

Beim Biotronik-Patiententag am 15. Juni 2015 erfuhren Angelika Däne, Ulrike und Georg Duchna von der Defi-Liga Münster mehr über die Studie. Dr. med. habil. Christopher Piorkowski, Leitender Arzt des Herzzentrums der Universitätsklinik Dresden, war dazu nach Berlin gekommen und berichtete im Detail über die Vorteile des Home Monitoring. Er war selbst an der Studie beteiligt und konnte die Teilnehmer_innen mit Informationen aus erster Hand versorgen.

Patienten und Patienten-Selbsthilfegruppen erfuhren Neuestes aus der Herzmedizin und erhielten Einblicke in die Produktion ihrer Implantate. In Zusammenarbeit mit renommierten Ärzten veranstaltete BIOTRONIK den ersten großen Patiententag am Firmensitz in Berlin. Im Fokus stand der aktive Alltag der Patienten.

In Berlin dabei waren auch mehrere VertreterInnen der DEFI-Liga e.V.

Fotos und weitere Informationen...

Herzliche Begrüßung: Kuratoriumsvorsitzender Helmut Hamsen (re.) und Renate Ostendorf (re.) von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster begrüßten Angelika Däne (li.) sowie Ulrike und Georg Duchna. Die drei Vorstandsmitglieder waren eingeladen, um vor dem Kuratorium für soziale Selbsthilfe und bürgerschaftliches Sozialengagement von der Arbeit der Defi-Liga zu berichteten. Foto: © DEFI-LigaHerzliche Begrüßung: Kuratoriumsvorsitzender Helmut Hamsen (re.) und Renate Ostendorf (re.) von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster begrüßten Angelika Däne (li.) sowie Ulrike und Georg Duchna.
Foto: © DEFI-Liga
Auf der letzten Sitzung des Kuratoriums für soziale Selbsthilfe und bürgerliches Sozialengagement hatte drei Vorstandsmitglieder der HERZ IN TAKT Defi-Liga e.V. die Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen: Angelika Däne, Ulrike und Georg Duchna sprachen dort am 27. Oktober 2015 über die besondere Situation von Defi-Patienten und berichteten von der Arbeit innerhalb der Selbsthilfegruppe.

Sie betonten vor allem, wie notwendig es sei, an möglichst vielen öffentlichen Orten mobile Defibrillatoren anzubringen, um Leben zu retten. Über die Situation der Patienten konnten Angelika Däne und Georg Duchna aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen zudem viele Hintergründe vermitteln. Das Kuratorium für Soziale Selbsthilfe und bürgerliches Sozialengagement begleitet die Kontaktstelle Soziale Selbsthilfe im Paritätischen Zentrum. Dem Kuratorium gehören auch Vertreter der Münsterschen Ratsparteien an.

Plakat zum Tag der SelbsthilfeEinfacher geht’s nicht: Wenn Sie am 22. August 2015 in der Münsteraner Innenstadt sind, dann schauen Sie doch auch einmal auf dem Platz vor der Lambertikirche vorbei. Dort haben sie die Chance, sich am „14. Tag der Selbsthilfe“ über die Arbeit der HERZ IN TAKT Defi-Liga zu informieren. Sie können dort erfahren, warum ein Defibrillator Leben rettet und wie er Defi-Menschen hilft, angstfreier zu leben. Wenn Sie selbst einen Defibrillator oder ICD tragen und uns noch nicht kennen, dann sollten wir uns kennen lernen. Vielleicht finden Sie ja Interesse, zu unseren regelmäßigen Gesprächskreisen zu kommen. Dort bieten wir Ihnen einen geschützten Rahmen, um sich mit uns über alle Defibrillator /ICD –Themen auszutauschen und Antworten auf Ihre Fragen zu finden.

Wir freuen uns , wenn Sie uns an unserem Stand besuchen am
Samstag, dem 22. August von 10 Uhr – 16 Uhr
auf dem Platz vor der Lambertikirche im Herzen von Münster

Herzrhythmusstörungen: Wie wird mir geholfen?
Medikamente, Katheterablation, Defibrillator
Herzseminar für Patienten, Angehörige und Interessierte

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) lädt am 18.11.2014 Patienten, Angehörige und Interessierte zu einem Herzseminar ein, in dem Ärzte des Herzzentrums über Herzrhythmusstörungen informieren. Die Veranstaltung, die gemeinsam mit der Deutschen Herzstiftung und dem Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) durchgeführt wird, findet im Rahmen der deutschlandweiten Aufklärungskampagne „Herzwochen“ statt.