Teamwork, auch nach der Fusion: Dipl.-Ing. Jan Zdarek und Angelika Däne trafen sich zu einem Austausch über gemeinsame Themen und die künftige Zusammenarbeit. Herr Zdarek ist nach der Fusion von St. Jude Medical Inc. mit Abbott dort weiterhin als Marketingmanager für das Herzrhythmus-Management zuständig.Foto: © Foto: Natalie AbrahamTeamwork, auch nach der Fusion: Dipl.-Ing. Jan Zdarek und Angelika Däne trafen sich zu einem Austausch über gemeinsame Themen und die künftige Zusammenarbeit. Herr Zdarek ist nach der Fusion von St. Jude Medical Inc. mit Abbott dort weiterhin als Marketingmanager für das Herzrhythmus-Management zuständig. Foto: © Foto: Natalie Abraham1888 begann der Apotheker Wallace C. Abbott in Chicago, Medikamente auf wissenschaftlicher Basis herzustellen. Damals ahnte er sicher nicht, dass sich daraus einmal der weltweit operierende Pharmakonzern Abbott entwickeln würde. Und sicher auch nicht, dass dieser einmal Geräte herstellen würde, die dabei helfen, Menschen vor dem Plötzlichen Herztod zu schützen. Am 4. Januar 2017 trat dann genau das ein: Abbott übernahm das Unternehmen St. Jude Medical Inc., das neben vielen anderen Medizingeräten auch ICDs herstellt. Zu den Gesprächskreisen der Defi-Liga kommen regelmäßig „St.-Jude-Patienten“ und bis dato war das Unternehmen stets auf den Jahrestagungen präsent. Daran soll sich auch in Abbott-Zeiten nichts ändern, wie Marketingmanager Jan Zdarek und die Vorsitzende der Defi Liga, Angelika Däne, bei einem Gespräch am Firmensitz in Eschborn bei Frankfurt vereinbarten.

Informationsprospekt der Veranstaltungsreihe „Aus erster Hand“Am 25. November 2017 können sich Interessierte und Patienten von 10 bis 13 Uhr im Foyer der Raphaelsklinik aus erster Hand über Herz-Kreislauferkrankungen informieren. Diese sind noch immer die Todesursache Nummer Eins in Deutschland. Was belastet unser Zentralorgan? Was können wir tun, um unsere Gesundheit zu schützen und zu wahren? Experten wie Prof. Dr. Claus Spieker und Dr. Frank Lieder geben Antwort auf diese und andere Fragen rund um das Herz. Die HERZ IN TAKT Defi-Liga wird ebenfalls mit einem  Informationsstand vertreten sein. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenfrei.

Neues Mitglied: Dr. Frank Lieder ist Leitender Oberarzt der kardiologischen Abteilung der Raphaelsklinik in Münster. Er schätzt die Arbeit der Defi-Liga und wird Angelika Däne und ihr Team künftig unterstützen. Foto: © Birgit SchlepützNeues Mitglied: Dr. Frank Lieder ist Leitender Oberarzt der kardiologischen Abteilung der Raphaelsklinik in Münster. Er schätzt die Arbeit der Defi-Liga und wird Angelika Däne und ihr Team künftig unterstützen. Foto: © Birgit SchlepützWer in der kardiologischen Abteilung der Münsterschen Raphaelsklinik einen ICD erhält oder einen Kathetereingriff vornehmen lässt, der lernt mit ziemlicher Sicherheit auch den leitenden Oberarzt Dr. Frank Lieder kennen – denn der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin ist unter anderem spezialisiert auf die Spezielle Rhythmologie[1] und die Interventionelle Kardiologie[2]. Erstere umfasst unter anderem die Implantation von ICDs, Letztere meint Eingriffe am Herzen, die mittels Katheter über eine Arterie oder Vene erfolgen. Auch die Vorsitzende der Defi Liga, Angelika Däne, war kürzlich bei Dr. Lieder in der Klinik – allerdings nicht aus medizinischen Gründen: Sie begrüßte ihn stellvertretend für die Raphaelsklinik als neues Mitglied der Defi-Liga e.V. Beide freuen sich bereits auf eine gute und kooperative Zusammenarbeit zum Wohl von Defi-Patienten in Münster und der Region.

Landestreffen in Sachsen: Einmal im Jahr lädt Peter Kühn (hintere Reihe, 4.v. li.) alle zwölf sächsischen Defi-Selbsthilfegruppen zum Landestreffen nach Chemnitz ein. Im Zuge eines partnerschaftlichen  informellen Austauschs sind auch die Vorstandsmitglieder der HERZ IN TAKT Defi-Liga e.V., Ulrike und Georg Duchna sowie Helmut Kühlert (hintere Reihe, 4., 5. u. 8. v. li.), herzlich eingeladen.Landestreffen in Sachsen: Einmal im Jahr lädt Peter Kühn (hintere Reihe, 4.v. li.) alle zwölf sächsischen Defi-Selbsthilfegruppen zum Landestreffen nach Chemnitz ein. Im Zuge eines partnerschaftlichen informellen Austauschs sind auch die Vorstandsmitglieder der HERZ IN TAKT Defi-Liga e.V., Ulrike und Georg Duchna sowie Helmut Kühlert (hintere Reihe, 4., 5. u. 8. v. li.), herzlich eingeladen.Peter Kühn ist Landesvorsitzender der Defi-Selbsthilfegruppen in Sachsen. Zwölf Gruppen betreut er aktuell. Einmal im Jahr kommen deren Gruppensprecher und Vertreter in Chemnitz zu einem Landestreffen zusammen, um sich gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen. Aufgrund des informativen Austauschs, der zwischen Peter Kühn und der HERZ IN TAKT Defi-Liga entstanden ist, werden zu diesem Jahrestreffen in den letzten Jahren auch immer Vertreter aus dem Vorstand der Defi-Liga eingeladen. So ging es für Helmut Kühlert sowie Ulrike und Georg Duchna am 23. September 2017 nach Sachsen.

Elene Perich während ihre Interviews. Foto: © DEFI-LigaElene Perich während ihre Interviews. Foto: © DEFI-LigaAm 28.09.2017 berichtete das WDR Fernsehen über "Implantierte Defibrillatoren - Lebensretter im Körper" und interviewten dafür Elena Perich, Prof. Dr.  Eckardt und Angelika Däne von der DEFI-LIGA.

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Schätzen den Austausch: Anfang September besuchte Angelika Däne aus Münster Sven Ossenkopp und die Defi-Selbsthilfegruppe in Bielefeld. Foto: © Ilona Kamelle-NiesmannSchätzen den Austausch: Anfang September besuchte Angelika Däne aus Münster Sven Ossenkopp und die Defi-Selbsthilfegruppe in Bielefeld.
Foto: © Ilona Kamelle-Niesmann
Regelmäßig besucht Sven Ossenkopp die Jahrestagung der Defi-Liga in Münster. Es ist ein Veranstaltungsformat, das ihn begeistert: Als Betroffener kann er sich dort mit anderen Defi-Patienten austauschen. Als Sprecher der Defi-Selbsthilfegruppe Bielefeld knüpft und pflegt er dort außerdem Kontakte zu Medizinern, Herstellerfirmen und anderen Selbsthilfegruppen. Um den Austausch lebendig zu halten, hatte er nun Angelika Däne zu einem Gruppentreffen nach Bielefeld eingeladen. Die Defi-Selbsthilfegruppe Bielefeld existiert seit 2006 und Sven Ossenkopp hat sie mit aufgebaut. Sie trifft sich an jedem ersten Dienstag im Monat im Klinikum Bielefeld.