Sonstige Projekte

Die BetreuerInnen des Defi-Infostandes"Oh, da sind Sie ja!, ich habe gehofft, Sie hier zu finden, hab ich es doch im Internet gelesen, ich hab doch einige Fragen..."
"Wie schön, Sie hier anzutreffen, habe gelesen, dass auch Sie hier einen Stand haben, ich wollte mich doch mal kundig machen und informieren, denn..."

So oder so ähnlich wurden wir an unserem Stand unserer Selbsthilfe-Gruppe, der Defi-Liga  u. a. begrüßt. Andere Besucher kamen nicht so gezielt auf uns zu, eher zurückhaltend, etwas zögerlich und nach ein oder zwei ausgetauschten Sätzen dann doch interessiert und mutiger werdend immer mehr und genauer zu fragen  - vielfach ergab es sich, dass sie auch Betroffene sind, Betroffene mit den verschiedensten Herzerkrankungen, Betroffene als Träger eines Defibrillators, und doch auch hierzu noch mit manchen Fragen.

Unterstützer der Defi-Liga, Ärzte und Presseleute waren zur Eröffnung gekommenUnterstützer der Defi-Liga, Ärzte und Presseleute waren zur Eröffnung gekommen.
Foto: © Lena Gilhaus
Jährlich werden am UKM fast 300 Defibrillatoren unterschiedlicher Bauweise implantiert. Diese müssen regelmäßig abgefragt werden. Das geschieht in der Defi-Ambulanz. Früher war die Ambulanz der UKM aber kein Ort, in dem sich die Patienten wohlfühlten, sagt die erste Vorsitzende der HERZ IN TAKT Defi-Liga Münster Angelika Däne. Nur durch einen Vorhang waren die Patienten bei der Untersuchung vom Personal und anderen Patienten abgetrennt. Intimssphäre? Fehlanzeige. Auch war die Gestaltung der Räumlichkeiten karg, nicht besonders einladend und das Mobiliar nicht patientengerecht.

Deshalb haben Angelika Däne und ihre Mitstreiter jahrelang Druck gemacht und vom UKM neue Räumlichkeiten für die Defi-Patienten gefordert. Am 7. März 2013 trugen die Bemühungen endlich Früchte. Passend zum 20-jährigen Bestehen der Defi-Liga wurden die neuen Räumlichkeiten der Defibrillator/Schrittmacher-Ambulanz im UKM eingeweiht.

12. Tag der Selbsthilfe Samstag, 16. Juli 2011, 10.00 – 16.00 Uhr auf dem Lambertikirchplatz.

Tag der Selbsthilfe 2011Austauschen, Verstehen, Mut machen, Verändern … das ist die Idee der Selbsthilfe. In den Selbsthilfegruppen engagieren sich Tausende Münsteraner Bürgerinnen und Bürger. Das gegenseitige Geben, Nehmen und Mit-Teilen der eigenen Erfahrungen steht im Mittelpunkt von Selbsthilfe.

Ob es sich um eine chronische Erkrankung handelt oder ein gesellschaftliches Problem: Selbsthilfegruppen bieten einen geschützten Rahmen, um sich auszutauschen und gemeinsam neue Lösungswege zu finden. Wir zeigen ihnen einige Bilder von unserem Infostand.

Infostand

Am Samstag, 7. Mai 2011, bekam die Defi-Liga Münster von der „Initiative Herzbewusst – Leben nach dem Herzinfarkt“ in der Stadthalle Hiltrup die Gelegenheit, Interessierte und Patienten über die Arbeit des Vereins zu informieren.

Prominente werben für EMAH-Zentrum am UKM

Karla Völlm (Vorsitzende der Fördergemeinschaft), Gerald Asamoah, Prof. Dr. Norbert Roeder (Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender UKM) und Prof. Dr. Helmut Baumgartner (Leiter der kardiologischen Abteilung am EMAH-Zentrum).Karla Völlm (Vorsitzende der Fördergemeinschaft), Gerald Asamoah, Prof. Dr. Norbert Roeder (Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender UKM) und Prof. Dr. Helmut Baumgartner (Leiter der kardiologischen Abteilung am EMAH-Zentrum).Das 2006 am UKM gegründete EMAH-Zentrum (Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern) ist erfolgreich etabliert. Die „Fördergemeinschaft Zentrum für angeborene Herzfehler am Universitätsklinikum Münster (UKM)“ hat hierbei intensiv unterstützt, zwei Stiftungsprofessuren sowie Mittel für Geräte und Personal wurden eingeworben. Nun bekommt Karla Völlm, die Vorsitzende der Fördergemeinschaft, Unterstützung von prominenten Mitstreitern für eine bundesweite Kampagne: „Hör auf Dein Herz“ fordern dabei so bekannte Menschen wie Ulf Merbold, Christine Urspruch, Ingrid Klimke, Reinhold Messner, Rosi Mittermeier und Aglaia Szyszkowitz.